PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wasserbedarf berechnen



wow
10.01.2009, 14:11
Wer weiß einen Rat?
Das bewässern von Riesenkürbissen ist ja ein großes Thema, wie kann man denn den Wasserbedarf errechnen? Den natürlichen Niederschlag weiß man ja, die tägliche Verdunstung kann man ja auch in Agrar-Portalen nachsehen, aber wieviel muß dann pro qm noch bewässert werden.
Wenn darauf jemand eine Antwort hat, wäre ich dankbar.

Gruß aus Melle
Daniel und Wolfgang

Giant194
10.01.2009, 14:26
Hallo,

da wird es nie eine Tabelle für geben, nach die man sich richten kann.
Bleibt letztendlich wohl eine Gefühlssache!

Gruß Sven

Gran Giant
10.01.2009, 15:08
Ich habe gehört man sollte pro qm ca 17l gießen man muss aber noch das Wasser das beimRegen runter gekommen ist abziehen .
LG Peter

10.01.2009, 15:19
Ich bin der selben Meinung wie Sven,

denn was macht man wenn pro m² 30 Liter Regen runterkommen, muß ich dann versuchen 13 Liter pro m² wieder aus dem Boden zu bekommen ?

Ist also reine Gefühlssache. Zuwenig ist nicht so gut und zuviel ist auch nicht gut. Aber immer noch besser etwas zuwenig als zuviel.

GPW
10.01.2009, 15:25
Sehe ich auch so.Gefühlssache.
Wenn man jeden Tag mehrmals im Patch ist bekommt man das schon mit.
Ich rede auch sehr viel mit meinen Pflanzen,so weiß ich fast immer woran es fehlt. :wink:

MartinK
10.01.2009, 15:38
Jupp kann mich nur anschließen, reine Gefühlssache!

Die Tabeele will ich sehen wo für jedes Grad Temperaturunterschied andere Wassermengen pro m² angegeben sind ;)

Ist doch was anderes bei 30° wie bei 20°...
Also immer nach eigenem Ermessen ;)

lg
Martin

Roger
11.01.2009, 00:01
kommt auch sehr auf die Beschaffenheit des Bodens an .
Was beim einen gut ist kann bei einem anderen mit lehmigerem Boden der schlechter drainiert schon zu Staunässe führen .....

benny_p
11.01.2009, 11:37
Es gibt AgrarWetterprognosen mit angaben über die potentielle
Verdunstung bei offenem Boden bzw. Bewuchs und wenn man dann den Niederschlag der letzten Tage und den prognostizierten Niederschlag berücksichtigt ist das die bestmögliche Abschätzung wenn man keine eigenen Hilfsmittel hat. Damit meine ich Geräte die die Bodenfeuchte messen, z. Bsp. Tensiometer, Watermarksensor u.ä. Da kommen dann aber noch andere Probleme: wie ist die Wasserverteilung im Boden ? mess ich jetzt grad an ner feuchteren Stelle usw.

Faustzahlen : 17 l hört sich gut an , aber pro Was ? Auf BP.com war mal die Rede von 1 inch/25 mm NS pro Woche ( regen oder künstlich oder möglichst kein Hagel lol) in der Hauptsaison.

Der Wasserbedarf der Pflanze ist bei allen Bodenarten gleich, der schwere Boden kann zwar mehr Wasser halten, aber wegen geringer Grobporen gibt es viel schneller Luftmangel mit sehr negativen Folgen. d.h. nicht zur Sättigung wässern, dafür öfter.( obwohl der Boden eigentlich mehr Waser halten könnte)

gartenmundl
11.01.2009, 15:54
Der beste Tensiofühler ist der eigene Finger! Steckt ihn in den Boden und wenn sich das Erdreich in ca. 2cm Tiefe trocken anfühlt, muss man gießen....so einfach ist das!


Grüße
Raimund

Michael
11.01.2009, 23:42
Hi Daniel und Wolfgang

Ich kucke eigentlich immer dass ich an warmen tagen abends gieße.
Ist es mal nicht so warm, aber länger trocken bzw ohne regen,
dann kuck ich immer wieder wie trocken der boden ist.
Ich find das ist garkein problem.
Das beste ist immer "noch learning by doing", denn die ganze
theorie kannst echt in den müll kippen..

Gruß Michael